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Zumtobel hat für die Beleuchtung der Elbphilharmonie zahlreiche Sonderleuchten entwickelt, darunter 1.200 mundgeblasene Glaskugelleuchten für den Konzertsaal.
Zumtobel hat für die Beleuchtung der Elbphilharmonie zahlreiche Sonderleuchten entwickelt, darunter 1.200 mundgeblasene Glaskugelleuchten für den Konzertsaal.
© Zumtobel

Zumtobel mit Lichtlösung für Elbphilharmonie

13.01.2017

Zumtobel hat die Lichtlösung für die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen entwickelt. Eigesetzt werden rund 2.800 Sonderleuchten – darunter 1.200 mundgeblasene Glaskugelleuchten.

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Das Mammut-Projekt der Hansestadt Hamburg – die Elbphilharmonie – wurde am 11. Jänner 2017 eröffnet – Zumtobel hat verschiedene Beleuchtungslösungen im Inneren des neuen Hamburger Wahrzeichens realisiert. Für das Projekt hat der Leuchtenhersteller zahlreiche Sonderleuchten entwickelt, die zum Teil aus handgefertigten Elementen bestehen.

Zumtobel griff für die Allgemeinbeleuchtung im Konzertsaal das Architektur-Konzept – die Verbindung von Alt und Neu – wieder auf und entwickelte in Zusammenarbeit mit Herzog & de Meuron, dem Lichtplanungsbüro Ulrike Brandi Licht in Hamburg und dem Glasgestalter Detlef Tanz aus Wegberg rund 1.200 mundgeblasene Glaskugelleuchten, die wie lichtgefüllte Wasserblasen aus der wellenförmigen Akustikdecke auftauchen – eine Hommage an die sturmerprobte Elbe nebenan.

Der Leuchtenkörper ist dabei für den Betrachter unsichtbar in die Decke verbaut. Die traditionelle Handwerkskunst in Kombination mit moderner LED-Technologie machte die Entwicklung dieser Lichtlösung zu einer Herausforderung für Zumtobel.

In der Plaza befinden sich weitere 870 maschinell aus Kunststoff gefertigte Kugelleuchten. Sie sind rautenförmig gruppiert und dienen ebenfalls der Allgemeinbeleuchtung.

Eine weitere Sonderleuchte entwickelte Zumtobel speziell für das Foyer und die Garderobe vor dem Konzertsaal. Es handelt sich dabei um eine Hybridleuchte mit handgefertigter Leuchtstoffröhre und einem LED-Modul, die beide getrennt voneinander gesteuert werden können.

Während die konventionelle Leuchtstoffröhre der Allgemeinbeleuchtung dient, ist über das LED-Modul je nach Stimmung die gewünschte Farbe einstellbar. Damit lassen sich die 750 Leuchten je nach Veranstaltung individuell einstellen und zur emotionalen Effektbeleuchtung nutzen.

Darüber hinaus setzt Zumtobel in der Elbphilharmonie Standardleuchten ein: Die Allgemeinbeleuchtung im Restaurant Störtebecker wird durch Diamo- und Vivo-Strahler realisiert. Im Westin Hotel sorgt Panos infinity in den Fluren und Konferenzräumen für eine gleichmäßige Grundbeleuchtung.

Die Lichtlösung von Zumtobel ist Teil des Gesamtprojektes Elbphilharmonie, das nun nach knapp zehn Jahren beendet ist.

Mit der Eröffnung der Elbphilharmonie erschließt sich den Besuchern inmitten der Hamburger Hafen-City ein neues gesellschaftliches und kulturelles Zentrum. Das Bauwerk aus der Feder des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron steht auf mehr als 1.000 Stahlbetonpfählen direkt an der Elbe. Auf einen ehemaligen Speicher mit Backsteinfassade wurde ein spektakulärer zeltartiger Glasbau gesetzt. Im Inneren befinden sich eine Philharmonie, ein Hotel, gastronomische Einrichtungen, Eigentumswohnungen und eine Aussichtsplattform.

Autor: 
Redaktion Elektrojournal
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