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Der PVA will mit der Petition „Sonnenstromwende JETZT – Gut Ding braucht Eile“ die Regierung aufwecken
Der PVA will mit der Petition „Sonnenstromwende JETZT – Gut Ding braucht Eile“ die Regierung aufwecken
© PVA

Wie ein Schneemann im Juni: Das Förderglas ist schon halb leer

28.06.2018

Die Nachfrage nach der Förderung für Kleinanlagen bis 5 kWp aus dem Klima- und Energiefonds sei heuer extrem stark, so der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). Die Hälfte des Fördertopfes ist bereits einen Monat nach Ausschreibung (29. Mai) zur Hälfte geleert.

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PVA-Präsident Hans Kronberger: „Die Förderung schmilzt weg wie ein Schneemann im Juni!“ Die Hauptursache bestehe in der Kürzung des Fördervolumens von 8 Mio. Euro im letzten Jahr auf 4,5 Mio. Der PVA erinnert daran, dass die österreichische Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm die hundertprozentige Versorgung mit erneuerbarem Strom bis zum Jahr 2030 versprochen und dies in einem Regierungsbeschluss vom 28. Mai bestätigt hat.

Gebrochenes Versprechen

„Damit hat die Regierung zwar ein großes Versprechen gegeben, aber eine gegenteilige Handlung gesetzt!“, so PVA-Generalsekretärin Vera Immitzer. Ihrer Ansicht nach wird sich heuer in Österreich die installierte Leistung gegenüber 2017 annähernd verdoppeln. Der Grund dafür liege in der kleinen Ökostromnovelle, die noch von der Vorgängerregierung beschlossen wurde. In der Regierungserklärung steht die große Ankündigung – tatsächlich war die einzige Handlung die Förderung für Kleinanlagen fast zu halbieren.

Der PVA schätzt die vollständige Ausschöpfung des Fördervolumens ungefähr mit 15. August ein. Da sich gegen Ende eines Förderzeitraums der Andrang erfahrungsgemäß verstärkt, empfiehlt er, den Förderantrag alsbaldig zu stellen.

PVA hat Petition in Petto

Der PVA sah sich veranlasst, die Petition „Sonnenstromwende JETZT – Gut Ding braucht Eile“ ins Leben zu rufen, die als Weckruf an die Regierung gedacht ist. „Leidtragend ist unter anderem das Errichter-Gewerbe, für das durch die ‚Stop-and-Go‘ Förderungen kurzfristig ein größeres Auftragsvolumen entsteht und danach die entsprechenden PV Spezialisten wieder entlassen werden müssen“, so Kronberger zur Kleinanlagenförderung, die nun wohl bald ausgeschöpft ist.