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TEMAX im Corona-Modus: Rückgang bei den technischen Gebrauchsgütern

19.05.2020

Im ersten Quartal 2020 zeigt der Markt für technische Konsumgüter einen Rückgang von 1,6 Prozent im Umsatz. Zu beachten ist hier allerdings, dass die Zahlen von der Corona-Krise durch Geschäftsschließungen und weitere Maßnahmen erheblich beeinträchtigt wurde. Aber es gibt auch klare Profiteure des Lock-Downs.

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Über das gesamte Quartal gerechnet gab es vor allem bei Bürogeräten und Verbrauchsmaterialien mit -12,9 % den stärksten Rückgang. Aber auch die Unterhaltungselektronik, mit -10,3 %, und der Foto-Bereich, mit -11,8 %, zeigen ein deutliches Minus. Haushaltsgroß- und Kleingeräte sind mit jeweils mit -3,6 %, bzw. -5,0 % ebenfalls negativ im Vorjahresvergleich.

Profiteure der Corona-Krise

Wenig überraschend ist der Zuwachs im Bereich IT und Telekommunikation – Stichwort: Home Office. Beide Segmente konnten den Umsatz des Vorjahres klar übertreffen. Der Telekom-Bereich wuchs in Q1 um 3,7 %, während der IT-Sektor sogar 4,3 % zulegen kann.

Sieht man sich die weiteren Produktsegmente im Einzelnen an, so zeigt sich auch hier ein erwartungsgemäßes Bild. Durch die vermehrte Anwesenheit zuhause, konnten sich in der Unterhaltungselektronik beispielweise Fernseher mit sehr großen Bildschirmdiagonalen, oder Soundbars mit Subwoofer, positiv entwickeln. Bei den großen Hausgeräten waren es wiederum die Gefriergeräte und Weinkühler, die mit hohe Wachstumsraten auffielen. Geschirrspüler und Wäschetrockner verloren nur marginal an Umsatz und entwickeln sich damit deutlich besser als der Bereich total. Ganz und gar nicht gefragt waren dagegen Dampfgarer und Dunstabzugshauben, sie verlieren stark an Umsatz. Auch Waschmaschinen und Einbau-Kochfelder verlieren überproportional.

Die Kleingeräte zeigen eine sehr unterschiedliche Entwicklung. Das stärkste Wachstum gab’s für Haarstyling Geräte – auch aufgrund von hochpreisigen Innovationen – gefolgt von einem immer noch 2-stelligen Wachstum bei den Haarschneidern. Heißgetränkemaschinen wachsen im Umsatz vor allem durch sehr hochpreisige Einbaugeräte. Den höchsten Wertverlust gab’s dagegen für Fritteusen, gefolgt von Rasierern/Haarentfernung und Mundpflege. Die Gründe für den Rückgang liegen laut GfK hier allerdings nicht nur im Shutdown, sondern auch in fehlenden Aktionen und einem Trend zu günstigeren Produkten.