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Im Rahmen einer großangelegten Erhebung untersuchte idealo in sechs europäischen Ländern das Konsumentenverhalten und Besonderheiten in punkto Alter und Geschlecht. In der Grafik: Europas Onlineshopper in Zahlen.
Im Rahmen einer großangelegten Erhebung untersuchte idealo in sechs europäischen Ländern das Konsumentenverhalten und Besonderheiten in punkto Alter und Geschlecht. In der Grafik: Europas Onlineshopper in Zahlen.
© idealo

So ticken Onlineshopper in Österreich

05.07.2017

Ist der typische Onlinekäufer eher männlich oder weiblich? Wie alt ist er oder sie? Sparen Österreicher mehr als Deutsche? Das Preisvergleichsportal idealo gibt Antworten.

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Das Preisvergleichsportal idealo ist zentralen Fragen auf die Spur gegangen und liefert die Antworten für die sechs großen europäischen Shopping-Länder Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Italien und UK.

Der E-Commerce in Europa boomt, jeder Vierte shoppt zumindest einmal pro Woche im Netz – so eine erste Erkenntnis.

Der typische Onlinekäufer in Europa ist männlich – einzig in Spanien ist der Anteil weiblicher und männlicher Onlineshopper annähernd ausgewogen. In den übrigen Ländern sind es vor allem die Männer, die zur Maus oder zum Smartphone greifen – 61 Prozent sind es in Österreich, 64 Prozent in Deutschland, und auch in UK oder Italien sieht es nicht anders aus.

Ähnliche Einigkeit herrscht bei den fürs Einkaufen verwendeten Mobilgeräten mit Android- beziehungsweise iOS-Betriebssystem. Die Briten bevorzugen mit 56 zu 44 Prozent iOS und sind damit eher die Ausnahme. In den übrigen Ländern ist das Verhältnis eher umgekehrt und Android dominiert in Europa.

Und was die Altersverteilung betrifft? Im Vergleich mit den übrigen Ländern in der Betrachtung sind die 55-64-Jährigen (13 %) ebenso wie die Generation 65+ (neun Prozent) weniger häufig beim Onlineshopping anzutreffen.

So shoppen beispielsweise 16 % der 55-64-Jährigen Franzosen regelmäßig im Internet. Schlusslicht der 65+ Shopper sind die Spanier mit nur 5 %.

Österreichs Youngsters hingegen befinden sich im europäischen Mittelfeld. Der Untersuchung zufolge shoppen 10 % der 18-24-Jährigen regelmäßig online. In dieser Altersgruppe sind die Deutschen mit 12 % führend, Spanien hingegen hinkt mit nur fünf Prozent deutlich nach.

Bei den 25-34-Jährigen liegt UK (25 %) an der Spitze, dicht gefolgt von Österreich, Deutschland und Frankreich (jeweils 24 %), während in Italien lediglich 19 % dieser Altersklasse onlineshoppen.

Einigkeit hingegen herrscht in Sachen Hauptnutzungszeit. Die Europäer gehen erst spät am Tag zum Shoppen ins Netz. Leichte Unterschiede gibt es hingegen beim jeweiligen Spitzenwert.

In Frankreich und Italien ist dieser bereits um 18 Uhr, in Deutschland und Österreich liegt er bei 20 Uhr, in Großbritannien bei 21 und in Spanien bei 22 Uhr.

Ein Blick auf das durchschnittliche Einsparpotenzial in den betrachteten Ländern macht deutlich, wie sehr es sich lohnt, Preise zu vergleichen.

In den untersuchten Ländern beträgt das Einsparpotenzial zumindest 30 %, in Österreich sind es laut Umfrage 31,1 %. Das größte Einsparpotenzial liefert Italien mit durchschnittlich 36,5 %.

Vor allem in den Bereichen Technik und Haushaltswaren, sowie beim Baby-Zubehör können Onlineshopper durch das Vergleichen von Preisen ordentlich sparen. idealo hat die durchschnittliche und die maximal mögliche Ersparnis in den Top-Kategorien untersucht und die Ergebnisse zusammengetragen.

 

Kategorie                 Durchschnittliche Ersparnis                        Maximale Ersparnis

Kühlschränke             32 Prozent (381 Euro)                                   54 Prozent (405 Euro)

Smartphones              31 Prozent (230 Euro)                                   52 Prozent (408 Euro)

Fernseher                   28 Prozent (544 Euro)                                   45 Prozent (550 Euro)

Kinderwagen               27 Prozent (204 Euro)                                   58 Prozent (516 Euro)

Waschmaschinen       37 Prozent (258 Euro)                                   55 Prozent (285 Euro)

Autor: 
Redaktion Elektrojournal