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Phillip Kreuzer präsentierte im Zuge einer Presseveranstaltung das hauseigene Virtual Shelf.
Phillip Kreuzer präsentierte im Zuge einer Presseveranstaltung das hauseigene Virtual Shelf.
© Service & More

Service & More präsentieren ihr eigenes „Virtual Shelf“

25.09.2019

Die Einkaufs- und Dienstleistungsorganisation Service & More, zu dessen Partnern auch ElectronicPartner zählt, hat ihr eigenes „Virtual Shelf“ präsentiert. Die Plattform hat aber auch noch andere digitale Schmankerl im Programm. 

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Vier Jahre ist es her, seit Service & More seinen Schwerpunkt auf den Bereich Digitalisierung gesetzt hat. Seither hat sich viel getan - die Einführung eines hauseigenen Virtual Shelfs und einer VR-Brille für die Fachhandelspartner sind die zwei jüngsten Maßnahmen in punkto Digitalisierung. Beide Systeme liefern dem Kunden eine bessere Vorstellungskraft darüber, wie seine Küche oder sein Wohnzimmer aussehen kann. „Wir sehen es als eine der zentralen Aufgaben unseres Verbandes, die Trends in der Branche und am Markt zu erkennen und diese im Sinne unserer Handelspartner rasch umzusetzen und zu nutzen“, äußerte sich Geschäftsführer Christian Wimmer. Daher möchte der Service & More Geschäftsführer auch von „5.0“ statt „4.0“ sprechen. „Nur digital funktioniert nicht. Es braucht immer auch die Menschen dazu, Ideen umzusetzen. Daher sprechen wir von 5.0“, so Wimmer.

Eine Inspirationsquelle für den Kunden

Mit der Einführung des Virtual Shelf, welches bei der Organisation den Namen eVA 5.0 trägt, möchte man die Parnterbetriebe in Sachen Kundenbetreuung stärker unter die Arme greifen. „eVA 5.0 ist eine Inspirationsquelle für den Kunden. Er kann hier unterschiedliche Wohnwelten und die Markenvielfalt unser Partnerbetriebe erleben und diese gleich direkt mit dem Berater besprechen. Favorisierte Produkte können auch auf eine Merkliste gesetzt werden, mit denen der Verkäufer anschließend weiterarbeiten und detailliert planen kann. „Das Ergebnis spiegelt das Portfolio des jeweiligen Händlers wider – es werden keine Fantasieprodukte, sondern nur im Haus geführte Marken präsentiert“, erläutert Phillip Kreuzer, Betreuung und Dienstleisung. „Uns ist wichtig, dass jeder Händler seine eigene Marke kommuniziert. Wir als Service & More stellen nur die Dienstleistungen zur Verfügung“, führt Wimmer aus. „Das Virtual Shelf ist für unsere Partner eine Möglichkeit, sich zu differenzieren, von der Großfläche abzuheben. Es funktioniert nicht, wenn sie ihr Geschäft wie die Großfläche machen, nur eben kleiner“, sagt er.

Eine gute Ergänzung für den Küchen-Fachhandelspartner ist die Virtual Reality-Brille. Damit erhält der Kunde eine gute Vorstellungskraft darüber, wie sein Interieur aussehen könnte. Service & More bietet seinen Partnern aber auch Unterstützung in Sachen Webseiten, E-Mail-Marketing oder den elektronischen Verkaufsassistent eVA an. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Katalogen und Dokumenten, die sich der Händler auch offline auf sein Tablet zu Präsentationszwecken holen kann. Mit dem Virtual Shelf wird das Ganze nun noch greifbarer. Die Entwicklung ist aber noch nicht am Ende: „Wir werden noch eine halbe Million Euro in die Weiterentwicklung stecken“, verkündet Wimmer.

Zusammenarbeit mit ElectronicPartner

Was die Zusammenarbeit mit ElectronicPartner betrifft, äußert sich Wimmer gegenüber Elektrojournal Online: „Zwischen uns findet ein reger Austausch statt. Es sind immer mehr, die sich drüber trauen.“ Insgesamt, so schätzt Wimmer, werde es künftig zwischen 20 und 25 ElectronicPartner geben, die über Service & More ihr Küchen-Portfolio beziehen. Und er verrät noch: „In der nächsten Zeit kommen fünf bis sechs neue ElectronicPartner-Fachhändler hinzu.“