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Das Funk-Gefahrensystem iConnect braucht sich nicht im Keller zu verstecken. Das Design-Gehäuse beinhaltet außerdem jede Menge praktischer Zusatzfunktionen
© iConnect

Selbstbewusst und alltagstauglich: iConnect passt aufs Haus auf, wenn’s kein anderer kann

30.11.2012

Vorbei die Zeiten, als man beim Begriff Alarmanlage an graue Kisten dachte, die von ihren Benutzern lediglich während der täglichen scharf bzw. unscharf Schaltrituale wahrgenommen wurden – sich ansonsten aber im Keller versteckten. Das Funk-Alarmsystem iConnect schickt sich nun an, den Weg aus dem Keller in die Wohnzimmer technikbegeisterter Verbraucher zu nehmen. Mit dabei im Design-Gehäuse: eine Menge Zusatzfunktionen, die den Nutzern einen deutlichen Mehrwert versprechen.

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So bietet iConnect beispielsweise 32 Funkzonen und eine umfassende Palette an Meldern zur Einbruch- und Gefahrenüberwachung. Zur Verlängerung der Funkreichweiten sind je System zudem bis zu vier Repeater einsetzbar. Für die Steuerung sind unter anderem uni- und bidirektionale Funkbedienteile, Chipleser oder Handfunksender verfügbar. Die Anlage kann dabei extern, intern oder teilaktiviert werden.

Kommunikation und Hausmanagement

Das Funk- Gefahrenmeldesystem ist modular aufgebaut und kann durch Hausautomationsfunktionen und zusätzliche Kommunikationsoptionen erweitert werden. Die Erweiterungsmodule finden in der - optisch sehr ansprechenden - Anlagenzentrale Platz. Die Installation der Platinen ist dabei bewusst einfach gehalten.

Standardmäßig befindet sich ein PSTN-Modul an Bord, das sowohl die Benachrichtigung der Anwender über Sprachanrufe als auch die Übertragung gängiger Protokolle wie SIA oder Contact ID an eine Leitstelle ermöglicht. Stattdessen oder als Backup kann ein GSM-Modul in die Zentrale eingebaut werden, das außerdem die Steuerung der Anlage mittels SMS-Befehlen vom Handy aus zulässt.

In der Zentrale sind ein Mikrofon und ein Lautsprecher (auch als abgesetzte Lautsprecher- Mikrofon-Einheit verfügbar) eingebaut, über die eine Zwei-Wege-Sprachverbindung hergestellt werden kann. Im Falle eines Überfalls oder eines medizinischen Alarms wird automatisch eine solche Verbindung zu einer benutzerdefinierten Rufnummer aufgebaut. Per Knopfdruck kann außerdem eine Verbindung zur Servicenummer, beispielsweise des Errichters der Anlage, hergestellt werden.

Über die Hausautomationseinheit können bis zu 16 verschieden Lichtanlagen oder Haushaltsgeräte gesteuert werden. Der Benutzer kann mittels Bedienteil, Funk-Fernbedienung oder aus der Ferne per Handy und SMS auf das System zugreifen. Die Programmierung der Hausautomationsausgänge erlaubt das ereignisgesteuerte Ein- und Ausschalten von Geräten oder Lampen, etwa durch Bewegung, Öffnen von Türen oder Fenstern, scharf oder unscharf schalten, mit Hilfe eines wöchentlichen Zeitplans oder per Zufallssteuerung.

Die Anlage ist GPRS- und breitbandfähig. Der Benutzer kann damit über eine sichere Internetverbindung auf das gesamte System, sowie auf IP-Kameras, die in die Anlage integriert werden können, zugreifen. Eine Web-Applikation dient dabei als komfortables Frontend und bietet die Option Ereignisse inklusive Videomaterial auszudrucken oder zu speichern, oder permanent mit der Zentrale verbunden zu sein. Dieses Remotemanagement ermöglicht es Serviceprovidern, die Kosten für Service und Wartung auf ein Minimum zu reduzieren.

Verschiedene Möglichkeiten bietet das Funk-Gefahrenmeldesystem bezüglich seiner Bedienung. Die Zentrale ist mit einem hintergrundbeleuchtetem Klartextdisplay und einer Tastatur ausgestattet, über die das System den Benutzer informiert. Lieferbar sind außerdem Funk-Fernbedienungen und Funk Code Bedienelemente. Insgesamt können zusätzlich bis zu vier Tastaturen und maximal 16 Handsender in das System integriert werden.

Installieren und Programmieren leicht gemacht

Die Programmierung des Systems ist durch die übersichtliche Menüführung gut nachvollziehbar und geht mit Hilfe der Up-/Downloadsoftware und einem Laptop oder PDA noch einfacher von der Hand. Alle Erweiterungsmodule der Anlage sind Plug-and-Play-fähig und werden von dem System automatisch erkannt. Die Funkkomponenten können einfach und schnell eingelernt werden, die Signalstärke jeder Komponente kann an der Zentrale oder dem Bedienteil mit Hilfe einer optischen und akustischen Pegelanzeige überprüft werden, um die Platzierung z.B. eines Melders oder eines Repeaters festlegen zu können. Ebenfalls integriert ist eine intelligente Gehtestfunktion. Auch die Empfangsqualität des GSM-Moduls kann die Zentrale anzeigen, so dass der Errichter den optimalen Platz für die Anlage finden kann.

Auf den Punkt gebracht

Das iConnect Funk-Gefahrenmeldesystem deckt mit seinen Erweiterungsmöglichkeiten eine Vielzahl der Bedürfnisse vor allem auch privater Benutzer ab. Neben der Sicherung vor Einbruch schützt das System zusätzlich vor zahlreichen Gefährdungen wie Gas, Wasser oder Feuer und ermöglicht die Steuerung von Beleuchtungseinrichtungen und diversen Geräten. Die Bedienung und Statusabfrage des Systems ist mittels SMS auch aus der Ferne möglich. Besonders praktisch: durch den modularen Aufbau der Anlage können gezielt die Komponenten ausgewählt werden, die der Anwender nutzen möchte, eine Erweiterung ist nachträglich jederzeit möglich.

Autor: 
Redaktion Elektrojournal