Direkt zum Inhalt
© Thinkstock/Stadtratte

Pleiten im Doppelpack: Stockerau und Laakirchen betroffen

27.01.2020

Ein niederösterreichischer Elektrotechniker und ein oberösterreichischer Elektrohändler mussten – beide aus eigenem Antrieb – in den vergangenen Tagen den schweren Gang zum Insolvenzgericht antreten.  

Anzeige

Seit nunmehr 66 Jahren versorgt EH Lahner seine Kunden in Laakirchen (Bezirk Gmunden) mit den neuesten Techno-Trends in Sachen Hausgeräte und Unterhaltungselektronik. Daneben führte man auch Wartungs- und Servicearbeiten durch. Jetzt ist die Zukunft des Unternehmens allerdings mehr als ungewiss: laut AKV „war man aus internen Gründen gezwungen, den operativen Betrieb noch im Jänner 2020 einzustellen. Voraussichtlich wird der Betrieb auch nicht fortgeführt.“

Was übrig bleibt sind Verbindlichkeiten in der Höhe von ca. 220.000 Euro. Demgegenüber werden die Aktiva mit knapp unter 74.000 Euro angegeben. Laut AKV sind 21 Gläubiger von der Pleite betroffen.

Ebenfalls auf Eigenantrag wurde die Insolvenz über die in Stockerau ansässige RJK Elektroinstallationstechnik GmbH eröffnet. Laut Schuldnerin kam es aufgrund von Mängelbehebungen auf diversen Baustellen eines Auftraggebers zu erheblichen Mehrkosten, Bauverzug und Zahlungsausfällen. Dadurch sei man in einen Liquiditätsengpass geraten und kam es zu Zahlungsstockungen. Davon betroffen sind 25 Gläubiger.

Im Gegensatz zu EH Lahner ist die Zukunftsprognose hier deutlich positiver. Wie schon im Insolvenzantrag nachzulesen, ist es der Schuldnerin bereits gelungen, wieder neue Aufträge zu lukrieren. Nach eigenen Angaben stehen Aktiva in Höhe von rund 20.000 Euro Passiva in Höhe von rund 380.000 gegenüber.