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Das Philips Gesundheitsband steht stellvertretend für die neue Produkte, die die Holländer voranbringen sollen.
Das Philips Gesundheitsband steht stellvertretend für die neue Produkte, die die Holländer voranbringen sollen.
© Philips

Philips kommt bei Umbau voran

02.02.2018

Philips konzentriert sich ganz auf das Thema Gesundheit, andere Sparten werden abgestoßen. Die Strategie scheint aufzugehen.

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Philips kommt beim Umbau zu einem Konzern für Gesundheitstechnologie voran. Im vierten Quartal hat der ehemalige Mischkonzern den Gewinn deutlich gesteigert - auch dank Einsparungen und einem Sondergewinn durch den Verkauf von weiteren Anteilen an der ehemaligen Lichttochter Philips Lighting.  Der Nettogewinn stieg so von 640 Millionen im Vorjahr auf nun 899 Mio. Euro, wie das niederländische Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich von 693 Millionen auf 723 Mio. Euro. Der Umsatz stagnierte hingegen bei 5,3 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Basis erzielte Philips ein Wachstum von 5 Prozent. Auch für das Gesamtjahr wies der Konzern höhere Gewinne aus. So stieg der Nettogewinn 2017 von knapp 1,5 Milliarden auf fast 1,9 Milliarden Euro. Der Umsatz nahm um 2 Prozent auf knapp 17,8 Milliarden Euro zu. Die Einsparungen aus dem Umbauprogramm liegen mit 483 Millionen Euro für 2017 über Plan, wie Philips mitteilte. 

Eine neuer Konzern entsteht

Der frühere Mischkonzern Philips wandelt sich derzeit in einen Anbieter für Gesundheitstechnologie. Etwa auch in Sachen bildgebender Diagnostik. Unterstützt wird dies durch eine Reihe von Zukäufen. Seine Beteiligung an Philips Lighting hat der Konzern Ende vergangenen Jahres auf unter 30 Prozent gesenkt. Die Beteiligung gilt als nicht strategisch und soll weiter reduziert werden.

Autor: 
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion