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Das Einkaufen wird den Österreichern bei einer Verkaufsflächendichten von 1,72 qm/Kopf besonders leicht gemacht
© Spar

More of the Same: Wenige Player dominieren Österreichs Handelsflächen

26.03.2010

Österreich weist mit 1,72 qm Einzelhandelsfläche pro Kopf eine der höchsten Verkaufsflächendichten europaweit auf. Dies ist, so RegioData, auf die vielen Fachmarktzentren sowie auf die hohe Dichte an großflächigen Baumärkten und Möbelhäusern zurückzuführen. Baumärkte und Möbelhäuser sind es übrigens auch, die für weiteren Zuwachs sorgen.

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Die gesamte Einzelhandelsfläche Österreichs liegt derzeit bei rund 14,5 Millionen qm. Nahezu 30 Prozent davon bilden synthetische Agglomerationen, wie Einkaufszentren, Fachmarktzentren oder Factory Outlet Center. Der Rest teilt sich auf gewachsene Agglomerationen, wie Einkaufsstraßen, Fachmärkte und weitere Geschäftsflächen in Ortsgebieten auf.

 

International gesehen hat Österreich eine besonders hohe Dichte an großflächigen Möbelhäusern und Baumärkten. Diese Betriebstypen schlagen in der Flächenbilanz besonders stark durch. Auch die vielen kleineren Fachmarktzentren erhöhen die Flächendichte massiv. Dabei scheint „more of the same“ das Motto zu sein: In Österreich teilen sich nur rund 20 Mieter circa 80 Prozent der Flächen in Fachmarktzentren. Ähnlich die Situation im großflächigen Fachhandel: Bei den Baumärkten und Möbelhändlern verfügen die Top 5-Marktteilnehmer (nach Fläche) über rund 90 Prozent (Baumärkte) beziehungsweise 70 (Möbelhäuser) der jeweiligen Gesamtfläche.

Autor: 
Redaktion Elektrojournal