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Huawei-Smartphones finden derzeit nur sehr schwer Käufer.
Huawei-Smartphones finden derzeit nur sehr schwer Käufer.
© Huawei

Huawei: US-Embargo lässt Smartphone-Verkäufe einbrechen

12.06.2019

Smartphone-Hersteller Huawei kommt beim US/Chinesischen Handelskrieg gehörig unter die Räder. Geschäftskunden meiden die Geräte inzwischen fast komplett – bei den Privatkunden schaut’s (noch) ein bisschen besser aus.

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Unter Berufung auf mehrere Quellen liefert das deutsche Tech-Portal Winfuture nun erste, für Huawei wenig erfreuliche Zahlen. Demnach soll der Marktanteil von Huawei in Deutschland nur mehr rund sechs Prozent betragen – Anfang Mai machten Huaweis Smartphones noch 26 Prozent sämtlicher Neuanschaffungen aus. Als Quelle dafür gibt Winfuture einen Insider aus der (deutschen) Mobilfunkbranche an, dem bereits die – noch nicht veröffentlichen – GfK-Zahlen vorliegen. Winfuture weist außerdem darauf hin, dass die GfK-Zahlen zwar sehr aussagekräftig seien, jedoch starken Schwankungen unterliegen würden.  

Minus 50 Prozent

Geschäftskunden meiden Huawei inzwischen fast vollständig, was insofern verständlich ist, da man mit den Smartphones gleichzeitig auch langfristige Servicepakete abschließt - und hier ist eine ungewisse Zukunft nicht besonders hilfreich.

Bei den privaten Kunden läuft’s zwar ein bisschen besser, rosig sind aber auch diese Zahlen nicht. Seit Beginn der Huawei-Krise hätten sich die Absatzzahlen bei Saturn und Media Markt halbiert, schreibt das Tech-Portal. Das betreffe auch die Tochtermarke Honor.

Huawei wollte die Berichte nicht im Detail kommentieren, räumte aber in einem kurzem Statement ein, dass der Verkauf „logischerweise“ etwas stocke.