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Marion Mitsch ist die erste Frau im EucoLight-Vorstand.
Marion Mitsch ist die erste Frau im EucoLight-Vorstand.
© FEEI

EucoLight: UFH-Geschäftsführerin Mitsch zur Vizepräsidentin gewählt

25.06.2019

Marion Mitsch wurde für zwei Jahre zur Vizepräsidentin der europäischen Vereinigung von Sammel- und Verwertungssystemen von Altlampen und Altleuchten gewählt. Sie ist damit die erste Frau im Vorstand von EucoLight.

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Im Rahmen der EucoLight-Jahreskonferenz fand auch die Generalversammlung des Verbandes statt. Dabei wurde der Vorstand der Vereinigung neu aufgestellt. Während Hervé Grimaud, stellvertretender Geschäftsführer von ESR Frankreich, als Vorsitzender bestätigt wurde, wurde Marion Mitsch, Geschäftsführerin der UFH Altlampen Systembetreiber GmbH zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und ist damit die erste Frau im EucoLight-Vorstand.

„Ich freue mich sehr über meine Ernennung zur Vizepräsidentin und darauf, als erste Frau die EucoLight-Aktivitäten zu lenken“, so Mitsch in einer ersten Stellungnahme. EucoLight ist die europäische Vereinigung von Sammel- und Verwertungssystemen für Altlampen. Ihr Ziel ist es, die Kreislaufwirtschaft für Beleuchtungsprodukte zu realisieren und entsprechende Projekte voranzutreiben. Im Auftrag der 19 Mitglieder kümmert sich EucoLight um Gesetze und Normen, die die Sammlung und das Recycling von Altlampen und Altleuchten betreffen.

Für Mitsch ist das Zusammenwirken der europäischen Sammel- und Verwertungssysteme in mehrfacher Hinsicht begrüßenswert: „Durch den regelmäßigen EU-weiten Austausch mit anderen Systemen und Branchenexperten, sind wir immer am neuesten Stand und können Synergien nutzen“, zeigt sich die Geschäftsführerin der UFH Altlampen Systembetreiber GmbH mit der Arbeit bei EucoLight zufrieden.

Branchenthemen der Jahreskonferenz

Zu diskutieren gab es für die 70 Delegierten in Kopenhagen jedenfalls viel. Ganz oben auf der Tagesordnung standen zum Beispiel die Mindestanforderungen an Regeln für eine erweiterte Herstellerverantwortung und – nicht zum ersten Mal – die Forderung nach der flächendeckenden Durchsetzung der EU-Vorschriften. In der Generalversammlung standen zudem die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft, die Recyclingfähigkeit von Geräten sowie Maßnahmen gegen die fehlende WEEE-Compliance von Online-Händlern im Fokus. Ausführlich erörtert wurden in Kopenhagen auch die Auswirkungen des offenen Geltungsbereiches der WEEE-Direktive (Open Scope): Grundsätzlich fallen seit August 2018 alle Elektrogeräte in den Geltungsbereich der Elektroaltgeräteverordnung und müssen nun bei einem Sammel- und Verwertungssystem wie dem UFH entpflichtet werden – in Bezug auf Lampen und Leuchten zählen dazu etwa auch Spiegelschränke mit Beleuchtung.