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Am Beispiel von Secvest von Abus: Diese Alarmanlage lässt sich per Knopfdruck steuern – der aktuelle Systemstatus wird über ein optisches oder akustisches Signal gemeldet.
Am Beispiel von Secvest von Abus: Diese Alarmanlage lässt sich per Knopfdruck steuern – der aktuelle Systemstatus wird über ein optisches oder akustisches Signal gemeldet.
© Abus

Boom bei Alarmanlagen flacht ab

10.09.2017

Der heimische Markt für Alarmanlagen wuchs im Jahr 2016 deutlich langsamer als im Jahr zuvor. In Westösterreich entwickelte sich die Nachfrage zuletzt sogar rückläufig.

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Aktuelle Daten des Branchenradars Alarmanlagen in Österreich 2017 zeigen, dass die Nachfrage nach Alarmanlagen in den Jahren 2014 und 2015 substanziell um jeweils rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist.

Im Jahr 2016 flachte der Boom allerdings ab. Mit einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach die Entwicklung wieder dem langjährigen Niveau. Es spricht viel dafür, so der Branchenradar, dass die Schließung der Balkanroute und die dadurch sinkenden Flüchtlingszahlen den Auftrieb bremsten.

Insgesamt wurden im Jahr 2016 rund 17.500 zertifizierte Alarmanlagen montiert, 14.100 Stück davon in Wohnungen und Eigenheimen.

Die Nachfrage nach Alarmanlagen entwickelte sich im 2016 in allen Bundesländern schwächer als im Jahr davor. Während im Burgenland (+ 8,6 % gegenüber dem Vorjahr) und Niederösterreich (+ 4,4 %) die Anzahl der montierten Anlagen weiterhin kräftig zulegte, wurde in Westösterreich und in Kärnten weniger verkauft.

In Salzburg sank der Absatz um 4,5 %, in Tirol um 2,8 % und in Vorarlberg sowie Kärnten um jeweils 3,1 %.

Schwach zeigte sich auch der Wiener Markt, der sich mit plus einem Prozent geg. VJ seitwärts entwickelte. In der Steiermark stieg die Nachfrage um 1,9 %, in Oberösterreich um 1,6 Prozent.

Autor: 
Redaktion Elektrojournal