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Ob diese Dame gerade stehen muss?
© Photos.com

Ärger zur Stoßzeit: Dauersurfer nehmen Burger-Essern im australischen "Mäci" die Sitzplätze weg

19.05.2009

Denn die Surfer würden die Sitzplätze blockieren. In Österreich gibt's mit dem Service aber keine Schwierigkeiten. Es wird bestens angenommen.

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Ronald McDonald lockt nicht nur mit Burgern, sondern ebenfalls mit einem kostenlosen Internetzugang in seine Fast Food-Läden. In Australien bringt das Service aber auch Probleme mit sich, wie ITnews berichtet. Franchisenehmer haben sich darüber beklagt, dass Surfer rund dreimal länger (35 Minuten) im Restaurant hocken bleiben. Wahrlich hungrige Mäuler, die nur schnell mal einen Big Mac schnabulieren wollen, bekommen dann keinen Sitzplatz mehr.

"Mittlerweile haben wir die Anzahl von einer Million Usersessions erreicht. Bis Ende des Jahres erwarten wir eine Zahl von knapp vier Millionen", sagt Anthony Rosenkowitz, zuständiger IT-Projektmanager bei McDonalds Australien. Aus diesem Grund überlege man sich, während der Stoßzeiten surfende und essende Gäste zu trennen.

Kein Problem in Rot-Weiß-Rot

Seit kürzerer Zeit gibt es das Service auch in Österreich. Probleme erwarte man nicht: "Der Service wird von unseren Kunden sehr gut angenommen und auch die Franchisenehmer schätzen den Dienst sehr", meint Michael Slamanig, Sprecher McDonalds Österreich zu pressetext. Für das Abgebot gebe es ausschließlich Lob. In Deutschland ist der Internetzugang auf eine Stunde begrenzt. Hierzulande kann hingegen so lange gesurft werden, so lange es das Herz begehrt.

Autor: 
Redaktion Elektrojournal