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© Grohe© Geberit

So wird auch das Wasser smart

04.06.2020

Nicht nur die Elektrik und die Heizung, auch die Wasserversorgung im Haus wird immer smarter. Das Produktportfolio reicht von simplen Feuchtigkeits- und Nässesensoren über E-Absperrhähne bis zu Mischern mit eingebauter Legionellen-Prophylaxe.

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In der Regel ist die Leitungswasserversicherung in der Gebäudeversicherung integriert. Diese sichert Schäden durch Rohrbruch ab. Hochwasser, Rückstau oder das geborstene Aquarium sind als Ursache für einen Wasserschaden jedoch nicht von dieser Versicherung umfasst und sollten daher gegebenenfalls zusatzversichert werden. Grundsätzlich gilt jedenfalls, dass die Versicherung entweder vermindert oder gar nicht leisten muss, wenn der Wasserschaden auf grober Fahrlässigkeit fußt. Dies kann etwa bereits gegeben sein, wenn eine Waschmaschine betrieben wird, die über keine Aqua-Stopp-Vorrichtung verfügt.

Besser ist es jedenfalls, diese Schäden erst gar nicht erst entstehen zu lassen. Mittels entsprechender Sensoren, die von einigen Sanitärunternehmen angeboten werden. Diese Geräte werden beispielsweise direkt in die Hauptwasserleitung eingebaut und überwachen kontinuierlich Wasserfluss, Wasserdruck und Temperatur. Derartige Systeme sind teilweise lernfähig und stellen sich auf den normalen Wasserverbrauch im Alltag ein, sodass dann entsprechend auf Abweichungen und ungewöhnliche Verbrauchsmuster automatisch reagiert werden kann. Auf diese Weise wird ein allfälliger Rohrbruch sofort erkannt und automatisch die Wasserzufuhr unterbrochen. Selbst kleinste Lecks, die normalerweise jahrelang unbemerkt bleiben können, oder tropfende Wasserhähne, werden registriert, und der Benutzer erhält eine entsprechende Warnung auf sein Smartphone. Aber auch wenn alles in Ordnung ist, können diese Systeme nützlich sein, indem sie etwa den jeweils aktuelle Wasserverbrauch anzeigen.

Kampf den Legionellen

Wenn ein Wasserauslass längere Zeit unbenutzt ist, wie das jetzt nach der Coronakrise in vielen Häusern der Fall ist, besteht die Gefahr, dass sich in dem Stagnationswasser in den Rohren gefährliche Keime ansammeln. Normalerweise kämpft man dagegen an, indem man alle Wasserhähne aufdreht und ein paar Minuten laufen lässt, es geht aber auch komfortabler. So können etwa elektronische Armaturen Abhilfe schaffen: Eine Zeitsteuerung sorgt dafür, dass in vorgegebenen Intervallen eine sogenannte Hygienespülung durchgeführt wird, das heißt, regelmäßig für ein paar Sekunden Wasser abgelassen wird, sodass sich immer frisches, unbedenklich trinkbares Wasser in der Leitung befindet.